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Carlo Simonelli
Tel. 081 833 24 24
c.simonelli@bluewin.ch

Geboren:
22. September 1938 Verheiratet 1 Tochter, 1 Sohn Wohnhaft in Celerina Beruf: ehem. Kaufmann, jetzt pensioniert, Skilehrer Instrument: Akkordeon, Schwyzerörgeli Hobbys: Musik, Sport, Reisen  

Carlo, neben Sepp der zweite waschechte Autodidakt der Kapelle, konnte es sich erst während seiner Zeit als Elektrikerlehrling leisten, eine Handorgel zu mieten. Um auch noch Stunden zu nehmen, dazu reichte das Geld allerdings nicht mehr aus. Nach den Stationen Langwies, Arosa und Zürich verschlug es Carlo ins Engadin, nach Celerina. Mit Arno Caflisch und Christian Müller gründete er 1968 die Engadiner Ländlerfründa. Seiner Spielweise liegt der unverkennbare "Engadiner-Rhythmus" zu Grunde. Nebenher fungiert er noch als "Kapellen-Kindermädchen" und Organisator und versucht diesen Sack voller Flöhe zusammen zu halten.  

Arno Caflisch
Tel. 081 828 94 28
arno.cilgia@bluewin.ch

Geboren: 26. Oktober 1942 Verheiratet 1 Tochter Wohnhaft: Silvaplana Beruf: ehem. Gemeindeangestellter (Polizist), jetzt pensioniert Instrument: Klarinette Hobbys: Musik, Velofahren, Windsurfen, Snowboarden  

Arno begann im Alter von 6 Jahren zu trommeln und blieb diesem Instrument mehr oder weniger bis zum Ende seiner Militärdienstzeit treu. Von seinem 15. Lebensjahr an widmete er sich seinem heutigen Hauptinstrument - der Klarinette. Arno, anfangs noch Autodidakt, nahm Stunden am Konservatorium in Zürich bei Karl Fanghänel. Danach bildete er sich immer wieder bei René Oswald in Chur weiter. Arno ist ein Gründungsmitglied der Kapelle und sorgt auch dafür, dass die musikalischen Flausen und Einfälle seiner Mitmusikanten nicht ausufern.

Domenic Janett
Tel. 081 407 22 76
domenic.janett@bluewin.ch

Geboren: 12. Juli 1949 Verheiratet 1 Tochter, 1 Sohn Wohnhaft: Stugl bei Bergün Beruf: Musiker Instrument: Klarinette, Saxophon Hobbys: Musik, Familie, Hochwildjagd  

Nachdem Domenic den Schreinerberuf erlernt hatte, entschloss er sich für die Laufbahn als Berufsmusiker. Seine Eltern schenkten ihm in der 1. Sekundarklasse ein Saxophon. Mit seinem Onkel Clà wurde fleissig geübt bis der Wunsch aufkam, sich an der Klarinette zu versuchen. Zur Konfirmation ermöglichten ihm dies seine Eltern und so ging es von Tschlin nach Zürich ans Konservatorium. Der musikalische Allrounder Domenic ist in den verschiedensten Musiksparten zu Hause, zugleich der Showman und der ruhende Pol der Engadiner Ländlerfründa.  

Gian Carlo Simonelli
Tel. 081 852 32 28
gcsi@bluewin.ch

Geboren: 28. Mai 1966 Verheiratet 1 Tochter Wohnhaft: Samedan Beruf: Gewerbeschullehrer Instrument: Klarinette, Saxophon, Bassgeige, usw. Hobbys: Musik, Familie, Sport (insbesondere Eishockey)  

Trotz "Baujahr" 1966 ist Gian Carlo der Benjamin der Formation. Bei Arno und Domenic, später bei René Oswald, nahm er Klarinettenstunden. Die Grundbegriffe des Bassgeigenspiels eignete er sich bei Ueli Mooser an. Gian Carlo interessiert sich für Musik von den "Alder-Buebe" bis "ZZ-Top", und um seine Nerven unter einer gewissen Anspannung zu halten, beschäftigt er sich nebenbei auch mit dem Computer, der ja meistens die eine oder andere (unangenehme) Überraschung in sich birgt. Nach seinen Vorbildern befragt sagt er, dass man grundsätzlich von jedem etwas lernen könne, und wenn es nur als Beispiel diene, wie man es nicht machen sollte. 

Er war (fast) unverwüstlich:

Sepp Simonelli
(18.03.1936 - 10.03.2014)

Sepp wurde von seinem Bruder Carlo 1956 vom Musikvirus infiziert. Auch ihn zeichnete wie alle "Engadiner" eine ausgeprägte Spielfreude aus und ausserdem war er, als Bassgeiger, nebst seinem Bruder, für den unverkennbaren "Simonelli-Zwick" verantwortlich.
Sepp war schon längere Zeit gesund-heitlich angeschlagen. Im Sommer 2013 verstarb seine Frau Dorli nach langem Leiden und davon hat er sich nie richtig erholen können.
Wir werden "unseren" Sepp sehr vermissen. Wir haben nicht nur einen unvergleich-lichen Bassisten, sondern auch einen humorvollen und lieben Menschen verloren.

Fredy Oswald
(22.03.1938 - 21.09.1991)

Fredy  Oswald bildete mit Carlo und Sepp Simonelli das musikalische Herz der Kapelle. Er hat nie in einer anderen Formation gespielt, als bei den "Engadinern". Als er einmal im "Weissen Kreuz" in Zernez plauscheshalber für Kollegen und Gäste spielte, war auch Carlo mit seinem Schwiegervater im Lokal. Aus dieser Begegnung entwickelte eine musikalische Partnerschaft und vor allem eine persönliche Freundschaft. Unter anderem gründete und leitete Fredy den Cäcilienchor Pontresina, leitete den Cäcilienchor Samedan und die Musikgesellschaft Müstair. Ob Kirchenorganist Dirigent verschiedener Chöre oder Musikgesellschaften - er war ein gefragter Mann. Er belegte auch Kurse in Harmonielehre in Bern. Fredys Repertoire setzte sich aus gepflegter Akkordeonmusik, virtuosen Paradestücken und gehobener Unterhaltungsmusik zusammen. Dieser musikalisch Background bewirkte, dass seine Art Ländlermusik zu begleiten und zu inteterpretieren einzigartig war. Nach dem Tode Fredys stellten viele die Frage: Wie wird er ersetzt? Die Antwort lag für alle Kapellenmitglieder auf der Hand - gar nicht...Das ist unmöglich.!!!

Ueli Mooser wurde am 24. Januar 1944 in Birmensdorf bei Zürich geboren. Er ist immer für die "Engadiner" da, wenn Not am Mann, bzw. am Instrument herrscht. Nach privatem Klavierunterricht und später am Lehrerseminar Küsnacht studierte er am Konservatorium in Zürich Kontrabass und Klarinette. Ueli hängte seinen ursprünglichen Lehrerberuf an den Nagel und lebte fortan als freischaffender Musiker. Rein aus "Gwunder" erlernte er weitere Instrumente und wurde so zum begehrten Multi-Instrumentalisten, einem "Stör-Musikanten", welcher in vielen Formationen aushilfsweise mitspielte. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten auf verschiendenen Instrumenten führten dazu, dass er anfing, sich mit der Ländlermusik auch "positiv" kritisch auseinander zu setzen. Er entwickelte eine spezielle Vorliebe für die ausländische Folklore. Er versuchte geeignete Elemente davon in die Schweizer Volksmusik zu integrieren und legte, zusammen mit seiner Frau Chatrina, ein riesiges Noten- und Tonträger-Archiv an. Ueli Mooser arbeitete bis zu seiner Pensionierung Mitte 2007 bei Schweizer Radio DRS1 als Redaktor für volkstümliche Sendungen. Er hat auch ein Lehrmittel verfasst: "Die instrumentale Volksmusik".
Kontakt: Risistr.30, 8903 Birmensdorf, ueli.mooser@hispeed.ch